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Von der Strohhütte zum Klassenzimmer

Von der Strohhütte zum Klassenzimmer

Witterungsfeste Schulgebäude sind der Grundstein des Lernens in Malawi.

Unbarmherzig brennt die Sonne auf das Wellblech eines einfachen Ziegelbaus. Die Luft irrt vor Hitze, im Lehmboden sind Risse. Und doch: Durch die Lamellenfenster dringen fröhliche Kinderstimmen, die das Alphabet singen. Eine Schule inmitten der Steppenlandschaft – nicht selbst- verständlich in Malawi, einem der ärmsten Länder der Welt mit einer schnellwachsenden Einwohnerzahl. Selten lernen die Kinder über die Grund- schule hinaus – vor allem die Mädchen. Deshalb fördert die Christian-Liebig-Stiftung seit 2003 den Bau und Ausbau von Grund- und Sekundarschulen im Südosten Afrikas. „An der der Mthawira Grundschule haben wir seit 2015 zwei Klassenzimmer, zwei Lehrerhäuser, eine Sanitär-Anlage gebaut, sowie das Lehrerzimmer renoviert. Strom gibt es nur an der Sekundarschule, unserem ersten Projekt in Malawi. Das ermöglicht die Erwachsenbildung abends“, freut sich die Stiftungsvorsitzende Beatrice von Keyserlingk.

Die Arbeit endet hier nie

Seit 13 Jahren engagiert sie sich für bessere Bildung in Malawi und erhielt dafür im November die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Christian-Liebig-Stiftung legt Wert auf die Zusammenarbeit mit Bauunternehmern vor Ort. Einer von ihnen ist Brian Clow. Er setzt sein Wissen ein, um trotz widriger Umstände und einfacher Mittel hitze- und windresistent zu bauen. Die Wasserversorgung ist oft ein Problem, die Bauunternehmer müssen eigene Wassertanks mitbringen. In den ländlichen Gebieten gibt es keinen Strom und wird deshalb eigens für den Bau durch Generatoren erzeugt.

„Wir müssen hier stabil und einfach bauen, weil die Instandhaltung sonst zu teuer wäre“, berichtet der Bauleiter. Meist gibt es kein festes Dach oder Glasfenster, „aber Lamellen bieten Schutz vor der Sonne und sorgen für die Ventilation“. Hundert Schüler lernen in einem Klassenraum, oft sitzen sie am Boden, wenn die Möblierung zu teuer käme. Zement wird für den Boden benötigt, „aber auch das ist in Malawi teuer, neun Euro für 50 Kilo“, klagt Clow.

Ziegel stellt man selbst her

In traditionellen Brennöfen werden einfache Backsteine gebrannt, dafür bedarf es freilich Feuerholz, und das ist rar und teuer. Um das Abholzen der Bäume für Feuerholz zu vermeiden, will man in Zukunft vermehrt sonnengetrocknete Ziegel nutzen. Ob diese ebenso haltbar sind? Bauleiter Brian Clow bleibt noch skeptisch.

In der Regenzeit schützen Vordächer aus Wellblech die Räume vor Schlamm. So vermeidet man wetterbedingte Schulpausen, die die Kinder gar nicht mögen. Sie gehen nämlich gern zur Schule.

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Presse-Kontakt

Cornelia Tiller Cornelia Tiller
Christian-Liebig-Stiftung e.V.
Arabellastraße 23
81925 München

Fon: 089 9250-1700
Fax: 089 9250-2746
presse@christian-liebig-stiftung.de


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