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Projektpatenschaft

“Sicher schlafen und lernen”:
Werden Sie Projektpate für unsere Sekundarschule

Patenschaft

Um Bildung in einem so armen Land wie Malawi zu ermöglichen, bauen wir Schulen und übergeben diese nach Fertigsstellung an das Land. Im Verlauf der letzten Jahre haben wir jedoch festgestellt, dass vielerorts eine Unterstützung über reine Baumaßnahmen hinaus notwendig ist.

Deshalb haben wir für die Christian-Liebig-Secondary-School die Projektpatenschaft “Sicher schlafen und lernen” ins Leben gerufen. Mit unseren Zuschüssen erhalten alle Schülerinnen und Schüler täglich eine warme Mahlzeit. Zusätzlich beteiligen wir uns an den Stipendien für 25 Mädchen, die sich damit einen Platz im Wohnheim auf dem Schulgelände leisten können.

Machen auch Sie mit und helfen Sie uns dabei, diesen Kindern bessere Chancen auf eine selbstbestimmte Zukunft zu geben – durch Bildung.

Im Schuljahr 2015/16 haben 82,2% der Schüler ihren Abschluss geschafft, eines der Mädchen aus dem Wohnheim sogar als Beste des gesamten Absolventenjahrgangs!

Packen Sie es an! Mit 200 Euro im Jahr sichern Sie einen Platz für ein Mädchen im Wohnheim und einen Anteil der Schulspeisung.

Übrigens: Die Christian-Liebig-Stiftung e.V. trägt die jährlich anfallenden Kosten in jedem Fall. Wir freuen uns jedoch über jeden einzelnen Spender, der mit seinem Patenschafts-Beitrag dieses Projekt nachhaltig gemeinsam mit uns fördert.

 

Stimmen aus dem Wohnheim

Diese jungen Frauen leben mit Hilfe von Spendengeldern der CLS zum Teil seit mehreren Jahren im Wohnheim, auf dem Gelände der Sekundarschule. Sie fahren nur in den Ferien nach Hause. Manchmal kommen ihre Familien aber zu Besuch. Alle sind zum ersten Mal getrennt von den Eltern, fühlen sich aber im Wohnheim wohl und sicher, haben viele Freundinnen gefunden und können sich ganz aufs Lernen konzentrieren.

Esther Namate, 15

Esther’s Lieblingsfach ist Englisch, später möchte sie aber Ärztin werden. Sie kommt aus dem Dorf Mpenba, etwa 60 km entfernt von der Sekundarschule. Die junge Frau hat drei Geschwister, sie ist die Älteste. Sie kommt aus einer armen, aber gebildeten Familie. Alle Kinder gehen zur Schule, der Vater hat einen Sekundarschulabschluss, die Mutter hat immerhin die Grundschule besucht. Esther gehört zu den ersten Bewohnerinnen des Wohnheims. “Ich mag die Badezimmer und die Intimsphäre. Hier finde ich Zeit zum Lesen und Lernen. Die Sekundarschule hat übrigens gute Lehrer, das finde ich großartig.”


Bridget Komela, 16

Ein vierstündiger Fußmarsch liegt zwischen Bridgets Heimatdorf und der Sekundarschule. Sie kommt aus einer zerrütteten Familie, ihre Eltern waren früh getrennt, die Mutter starb 2015, der Vater kümmert sich nicht um die vier Kinder. So lebte Bridget zunächst zwei Jahre lang in der Nähe der Schule, teilte sich ein Zimmer mit fünf anderen Mädchen und der Vermieterfamilie. Plumpsklo, ein undichtes Dach, keine Intimsphäre und Angst vor Dieben – diese Situation bestimmte ihren Alltag. Nun wird sie zur Hälfte von der CLS unterstützt und kann sich endlich auf ihren Berufswunsch konzentrieren: “Ich möchte später Journalistin werden.”


Alice Khanyiwa, 15

An der Schule begeistert sie sich für Mathematik, später möchte Alice aber gern als Krankenschwester arbeiten. Sie kommt aus dem Dorf Kamwamba, ca. 20 km von der Sekundarschule entfernt, hat sechs Geschwister. Alice besucht die “first form”, das entspricht etwa der 9. Klasse in Deutschland. “Die Sicherheit, die ich im Wohnheim genieße, im Vergleich zu einem Unterkommen „draußen“, ist von unschätzbarem Wert für mich. Meine Eltern könnten sich ohne den Zuschuss die Unterbringung nicht leisten.” Mit einem Schmunzeln ergänzt sie: “Hier kann ich nun in Ruhe lernen und lesen, weil ich keine Hausarbeit machen muss.”


Tianjane Phiri, 12

Lieblingsfach: Chemie, Berufsziel: Krankenschwester. Tianjane ist die Älteste unter fünf Geschwistern … und eine der jüngsten Schülerinnen der Sekundarschule. Ihre Familie lebt in dem Dorf Kanono, ca. 22 km entfernt. Auch wenn ihre Eltern nur eine Primarschulbildung haben, besuchen Tianjane und ihre drei Brüder eine Schule. Jedoch ist die Familie auf Hilfe angewiesen, um das Schul- und Wohngeld aufzubringen. “Ich liebe das Wohnheim, hier habe ich Zeit zum Lesen, schlafe gut und fühle mich sicher.” Tianjane schätzt es sehr, wie die Lehrer sich bemühen. “Es ist ein großer Vorteil, dass die Schule auch Häuser für die Pädagogen bietet.”